Inkasso bzw. Forderungsmanagement

 

Die Überschreitung von Zahlungsfristen ist inzwischen gängige Praxis geworden und kann sowohl für Firmen als auch für Privatpersonen zu erheblichen wirtschaftlichen Nachteilen führen. Deshalb sollten Sie bereits bei geringfügiger Überschreitung von Zahlungszielen sofort reagieren. Die Chance, noch zu ihrem Geld zu kommen, ist umso größer, je weniger Zeit seit Fälligkeit der Forderung vergangen ist.

 

Aus Erfahrung kann ich sagen: Je älter die Forderung ist, desto geringer ist die Chance, sie beizutreiben. Außerdem hat sich gezeigt, dass ein Schuldner in aller Regel versucht, den Gläubiger zu befriedigen, der am lästigsten ist.

 

Wird eine Forderung zuerst einem Inkassounternehmen übertragen und dann zur gerichtlichen Beitreibung an einen Anwalt weitergegeben, so sind nur die für den Rechtsanwalt anfallenden Kosten zu erstatten. Die Kosten für den Inkassoversuch hat der Gläubiger zu tragen. 

 

Außerdem liegt bei einem Rechtsanwalt "alles in einer Hand": Mahnung, Mahnverfahren, Klage, Zwangsvollstreckung, Zahlungsüberwachung. Diese Art der Durchführung ist somit effizienter und zeitsparender; gerade weil die Verfahrensabläufe an den Gerichten eine immer größere Zeitdauer in Anspruch nehmen. Die Zahlungseingänge, Fristen und Nebenkosten können mit Hilfe spezieller Software effektiv überwacht werden, und es gehen Ihnen keine berechtigten Nebenkosten mehr verloren. Sie müssen sich um die Verwaltung Ihrer Forderungen nicht mehr kümmern und sparen damit wertvolle Zeit. 

 

Es spricht also einiges für die direkte Einschaltung eines Rechtsanwalts.

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